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A.ö. KH Güssing
Grazer Str. 15
7540 Güssing
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Historische Entwicklung

Geschichte

Anno 1900 wurde das erste Krankenhaus in Güssing in Betrieb genommen. Im Jahr 1922 wurde es von den Schwestern der „Kongregation der Schwestern des II. Ordens des Hl. Franziskus“ übernommen. Damals verfügte es über 40 Krankenbetten. 1924 wurde die Bettenzahl auf 52, im Jahr 1939 auf 65 erhöht. Im April 1945 wurde das Krankenhaus von den sowjetischen Soldaten beschlagnahmt und darin ein Durchzugslager eingerichtet. Das Krankenhaus wurde in dieser Zeit nahezu komplett zerstört und geplündert. Ende 1945 wurde das Haus geräumt und mit Hilfe einer großzügigen finanziellen Unterstützung der Burgenländischen Landesregierung wieder aufgebaut und neu eingerichtet.
Im Jahr 1955 wurde mit einem Zubau begonnen und die Bettenanzahl auf 75 erhöht. Aufgrund ständiger Überbelegung entschloss man sich im Jahr 1972 erneut für eine Erweiterung des Krankenhauses. Durch den Zubau verfügte das Haus nun über 200 Betten.

KRAGES

Mit der Übernahme durch die Burgenländische Krankenanstalten GmbH (KRAGES) im Jahr 1993 wurde mit der Modernisierung des Krankenhauses Güssing begonnen und die Bettenanzahl auf 158 reduziert. Im Zuge dessen wurde eine interdisziplinäre Tagesklinik eingerichtet und der OP-Bereich erneuert. In den darauffolgenden Jahren wurden verschiedene Ambulanzen und Fachschwerpunkte eingeführt sowie der Alt- und Neubau saniert.

Umstrukturierung

Durch die Umstrukturierung auf eine interdisziplinäre und pflegeorientierte Belegung, konnte der Pflegebereich nachhaltig optimiert und ökonomische Verbesserungen erzielt werden. Derzeit verfügt das Krankenhaus über 139 Betten.
Im November 2011 unterzog sich das Krankenhaus Güssing einer internationalen Qualitätsprüfung nach Joint Commission International.