Harald Keckeis tritt als neuer Geschäftsführer der KRAGES an

3.09.18
Der Vorarlberger Mag. (FH) Harald Keckeis (45) ist seit heute, 3. September, neuer Geschäftsführer der KRAGES, der Burgenländischen Krankenanstalten-Ges.m.b.H. Er übernimmt die Geschäftsführung von Ing. Mag. Karl Helm, der die KRAGES seit April 2017 interimistisch geführt hatte und nun in den Burgenländischen Gesundheitsfonds (BURGEF) wechselt.

Montag, 9 Uhr früh: Im großen Sitzungssaal der KRAGES-Direktion in Eisenstadt waren alle Mitarbeiter versammelt. Der neue Chef hatte Vorarlberger Bergkäse mitgebracht. Er stellte sich am ersten Tag gleich allen persönlich vor und bedankte sich bei der bisherigen Geschäftsführung, bei Mag. Helm und bei Prokurist Mag. Georg Funovits, für das ruhige Management in schwierigen Zeiten. Und er freute sich schließlich darüber, dass er mit dem Leithagebirge neben Eisenstadt zumindest etwas Bergähnliches in der Nähe für seine Laufstrecken gefunden habe –  wenngleich er als Vorarlberger auch andere Höhen gewohnt wäre. Bei den Kolleginnen und Kollegen an den vier Krankenhausstandorten Oberwart, Güssing, Oberpullendorf und Kittsee wird sich der neue Geschäftsführer persönlich im Laufe des Septembers in eigenen Terminen vorstellen.

Harald Keckeis wurde bereits Anfang Mai zum neuen KRAGES-Geschäftsführer im Zuge einer Ausschreibung bestellt. Er war bis 31. August noch als Leiter der Bereiche Finanzen, Controlling, Beteiligungen und IT bei der Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsgesellschaft mbH (KHBG) tätig. Zur  KHBG gehören die fünf Landeskrankenhäuser Feldkirch, Rankweil, Bregenz, Hohenems und Bludenz sowie die beiden Gesundheits- und Krankenpflegeschulen in Feldkirch und Rankweil. Insgesamt arbeiten in der KHBG 4.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Der nunmehr in die burgenländische Landeshauptstadt umgezogene Vorarlberger Manager bringt umfassende Erfahrungen aus erfolgreich umgesetzten Projekten der Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsgesellschaft mbH mit: So war eine seiner größten Herausforderungen der vergangenen Jahre, eine neue IT-Strategie umzusetzen. Damit war als letzter großer Baustein verbunden, ein unternehmensweites Krankenhausinformationssystem einzuführen. Das war das größte Organisations- und IT-Projekt in der Geschichte der Vorarlberger Landeskrankenhäuser. Dabei wurden innerhalb von nur einem Jahr, vom April 2017 bis April 2018, alle fünf Standorte auf ein unternehmensweit einheitliches System umgestellt und die Altsysteme abgelöst.

Mag. (FH) Harald Keckeis, MPH, LL.M., geboren 1972 in Feldkirch und aufgewachsen in Rankweil, begann nach der Matura an der HAK Feldkirch und dem Zivildienst beim Roten Kreuz in Dornbirn im Jahr 1993 bei den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) mit einer Ausbildung zum Fahrdienstleiter. Ab 1995 arbeitete er im Geschäftsbereich Netz als Controller. 1999 begann er am Management Center Innsbruck (MCI) ein berufsbegleitendes Fachhochschulstudium mit dem Schwerpunkt Logistik und Qualitätsmanagement, das er 2003 abschloss.

2001 wechselte Keckeis zur Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsgesellschaft mbH (KHBG), ins Landeskrankenhaus Feldkirch als Assistent der Krankenhausleitung, mit den Schwerpunkten Organisation und Organisationsentwicklung. 2008 wurde er Leiter der Bereiche Finanzen, Controlling, Beteiligungen und IT in der KHBG. Ab 2006 besuchte Keckeis den Universitätslehrgang für Public Health an der Universität Graz und schloss 2010 mit dem akademischen Grad Master of Public Health (MPH) ab. 2016 absolvierte er den Universitätslehrgang für Medizinrecht an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Innsbruck und erhielt den akademischen Grad Master of Laws (Medical Law) LL.M.

Harald Keckeis ist verheiratet und hat einen Sohn.