Modernste OP-Säle im KH Oberpullendorf

29.11.16
Im Rahmen des Masterplanes für das Krankenhaus Oberpullendorf sind zwei neue, modernste Operationsräume mit allen erforderlichen Nebenräumen errichtet worden. Nach zwölfmonatiger Bauzeit sowie nach erfolgtem technischem Probebetrieb wird nun Mitte Dezember der Patientenbetrieb aufgenommen. Rund 4 Millionen Euro wurden investiert. Über die Details des Umbaus informierten Gesundheitslandesrat Mag. Norbert Darabos und KRAGES-Geschäftsführer Mag. (FH) René Schnedl gemeinsam mit dem Ärztlichen Direktor des KH Oberpullendorf, Prim. Dr. Hebert Tillhof.

„Der neue Zentral-OP-Bereich schließt direkt an die 2015 eröffnete neue Intensivspange an und liegt zentral im Krankenhaus. Somit sind kurze und rasche Weg sichergestellt“, erklärt Darabos. Zudem seien die beiden neuen Operationsräume mit modernster Medizintechnik ausgestattet. Um die Terminplanung für Operationen bestmöglich zu planen, sei eine eigene Software für die Verwaltung installiert worden. Diese ermögliche eine optimale Auslastung der Räume und Technik und unterstützt wesentlich bei der Arbeitszeitplanung für die Mitarbeiter. „Mit den neuen Operationsräumen können die neuen Anforderungen in der operativen Medizin sowie der Hygiene erfüllt werden. Somit wird für die Patientinnen und Patienten eine zusätzliche Qualitätssteigerung erreicht“, so Darabos.

Die optimale Lage der OP`s innerhalb des Krankenhauskomplexes und den dadurch bedingten kurzen Wegen würden im Zusammenspiel mit organisatorischen Maßnahmen die OP-Zeit der einzelnen PatientInnen verkürzen, so Prim. Tillhof. Man werde effektiver, das sei auch für die PatientInnen gut.

Medizinische Kompetenz- und Leitungszentren
Mit dem Abbruch des alten OP-Bereiches wurde im Oktober 2015 begonnen. Nach nur 12 Monaten Bauzeit konnte im November 2016 bereits der technische Probebetrieb aufgenommen werden. Mit 16. Dezember 2016 ist die Aufnahme des Patientenbetriebs geplant. Dies sei nur möglich gewesen, weil alle Mitarbeiter an einem Strang gezogen hätten, betont KRAGES-Geschäftsführer Schnedl. In den letzten 12 Monaten seien  die Mitarbeiter im KH Oberpullendorf vor keiner einfachen Situation gestanden. Aber: „Gemeinsam kann man vieles schaffen“, so Schnedl, der bereits mit der Umsetzung einer zentralen Ambulanz und eines zentralen Aufwachzimmers den nächsten Schritt plant. „Wir werden die burgenländischen Krankenhäuser zu Kompetenz- und Leistungszentren ausbauen – etwas Einzigartiges in Österreich.“ Das Burgenland gehe hier einen anderen Weg als andere Bundesländer. Man schaue zuerst, was organisatorisch notwendig sei, dann setze man die für die Umsetzung notwendigen baulichen Maßnahmen.   

Die Projektkosten inkl. Medizintechnik für den aktuellen Zu- und Umbau im KH Oberpullendorf betrugen rund 4 Millionen Euro. Der Großteil davon floss an heimische Firmen, sagt Darabos: „Aufträge über 3,2 Millionen Euro wurden an burgenländische Firmen erteilt. Darauf bin ich sehr stolz, weil es auch Qualitätsmerkmal der burgenländischen Wirtschaft ist.“ Mit der Umsetzung des Projektes sei ein weiterer Schritt hinsichtlich einer zukunftsorientierten Versorgung der mittelburgenländischen Patienten sowie einer optimalen Arbeitsplatzgestaltung für die MitarbeiterInnen erreicht worden. Mit diesen Neuerungen steige die Attraktivität des Krankenhauses und die Qualität- und Patientensicherheit.

Foto: Gesundheitslandesrat Mag. Norbert Darabos, KRAGES-Geschäftsführer DI (FH) Mag. René Schnedl, ÄD Prim. Dr. Hebert Tillhof, KD Stv. Ingmar Falb, (l.), PD Stv. DGKP Theresia Stifter, DGKP Roman Hersch (2. v. l.)