Neue Wege der operativen Versorgung und neue Behandlungsmöglichkeiten erlauben es uns, immer mehr medizinische Leistungen tagesklinisch anzubieten. Die interdisziplinäre Tagesklinik des Krankenhauses Oberwart ist von Montag bis Freitag von 07:00 bis 19:00 Uhr geöffnet und umfasst 21 Betten.

Folgenden Abteilungen belegen die Tagesklinik: Innere Medizin, Chirurgie, Unfallchirurgie, Neurologie, Urologie und Gynäkologie

Falls eine tagesklinische Operation bei Ihnen durchgeführt wird, ersuchen wir Sie pünktlich um 07:00 Uhr auf die Tagesklinik zu kommen. Sie werden dort von einer Pflegeperson aufgenommen und für die Operation vorbereitet.

Kommen Sie zu einer Untersuchung oder Therapie, ersuchen wir Sie, zur vereinbarten Aufnahmezeit unsere Einrichtung aufzusuchen.

Vergessen Sie bitte nicht die vereinbarten Befunde, Aufklärungsblätter sowie Einverständniserklärungen mitzubringen. Ebenso wären Hausschuhe, Trainings-/Freizeitanzug und persönliche Gegenstände von Vorteil.

Um den Patientenströmen in den Krankenhäusern gerecht zu werden, wurde vom Ministerium die Einrichtung von Aufnahmeeinheiten empfohlen. Aufgrund der Größe des Krankenhauses Oberwart sollen für diese Akutbehandlungsstelle nicht nur ambulante Räumlichkeiten, sondern auch eine begrenzte Bettenanzahl zur Verfügung gestellt werden.

Zusammen mit der Unfallambulanz bildet die ZAE nicht nur räumlich sondern auch funktionell die Anlaufstelle für alle PatientInnen die keinen vereinbarten Termin an einer Spezialambulanz haben. Ausgenommen sind Kinder und Schwangere, die weiterhin direkt von der Kinderambulanz bzw. Gynäkologischen-Ambulanz betreut werden.

Von allen Zugängen des Krankenhauses führen Makierungen im Sinne eines Patientenleitsystems zur ZAE.

In der ZAE finden eine Erstbegutachtung und eventuell auch eine erste Therapie statt. Dann wird entschieden, ob die Patienten ambulant, tagesklinisch oder durch einen längeren stationären Aufenthalt betreut werden.

Die ZAE steht unter der Leitung der Internen Abteilung. In engster räumlicher und organisatorischer Zusammenarbeit mit der Unfallambulanz steht somit für die Akutversorgung der PatientInnen des Krankenhauses Oberwart eine optimale Behandlungsstelle zur Verfügung.

Der Vorteil für die PatientInnen ist eine ausführliche Erstbegutachtung und wenn die Notwendigkeit besteht eine Weiterleitung and die jeweils kompetente Stelle im Krankenhaus.

Für die Begutachtung und Behandlung von Patienten in den Spezialambulanzen des Krankenhauses ist unbedingt eine vorherige Terminvereinbarung notwendig, da es sonst zu unnötigen Wartezeiten und Terminverschiebungen kommt.

Unter Triage bezeichnet man in der Medizin die Methodik, den Schweregrag einer Erkrankung bzw. einer Verletzung innerhalb kurzer Zeit zu erkennen und mittels Kategorisierung einer Einstufung der Behandlungsdringlichkeit vorzunehmen.

Das Manchester-Triage-System ist ein standardisiertes Verfahren zur systematischen Ersteinschätzung bzw. Triage der Behandlungsdringlichkeit von PatientInnen in Rettungsstellen bzw. Notaufnahmen.

MTS wurde in den 1990 Jahren in Großbritannien entwickelt und wird mittlerweile in vielen, vor allem europäischen Ländern eingesetzt. Es handelt sich um ein validiertes, erprobtes System der Pflege, welches vollständig auf Diagnosen verzichtet. Ziel der Manchester Triage ist, dass kritisch kranke oder verletzte PatientInnen icht unnötig lange auf eine Behandlung warten müssen, während weniger schwere Fälle Behandlungskapazitäten binden.

Die Ersteinschätzung erfolgt anhand von 5 Dringlichkeitsstufen welche mit Zeitleisten hinterlegt sind. Innerhalb dieser Dringlichkeitsstufe erfolgt die Behandlung durch einen Arzt.