Kontakt

OA Dr. Wolfgang Stangl
Tel.: 05 7979 / 32193
Fax: 05 7979 / 32175
wolfgang.stangl@krages.at

Sekretariat:
Tel.:  05 7979 / 32222
Fax.: 05 7979 / 32829
interne.khoberwart@krages.at

STL DGKS Karin Reicher
Tel.: 05 7979 / 32193
karin.reicher@krages.at

Die Aufnahme auf der Onkologiestation erfolgt nach vorheriger
Terminvereinbarung mit der Station, der Onkologieambulanz oder über
die Allgemeine Interne Ambulanz.
Das medizinische Leistungsspektrum umfasst die Diagnostik aller Blut- und Tumorerkrankungen und die Verabreichung aller gängiger evidenzbasierter Chemo- und Immuntherapien. Dabei wird unter Berücksichtigung der biopsychosozialen Bedürfnisse der Patienten individuell („maßgeschneidert“) therapiert.

Die ärztliche Betreuung erfolgt tagsüber durch ein spezialisiertes Team bestehend aus Hämato-Onkologen, Assistenzärzten und Turnusärzten, welche den Patienten als fixe Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Nachts sowie an Wochenenden erfolgt die Akutversorgung durch Ärzte der Allgemeinen Internen Abteilung.

Die pflegerische Betreuung ist durch spezialisierte Diplomkrankenschwestern/-pfleger unter der Leitung der Stationsschwester gewährleistet. Die Schwestern und Pfleger verfügen über ein hohes Fachwissen in der Betreuung von Tumorpatienten. Entsprechend dem Leitbild „Der Mensch im Mittelpunkt“ stehen der Patient, seine Individualität und sein Wohlbefinden im Vordergrund der pflegerischen Handlungen. Die Pflege ist rund um die Uhr Ansprechpartner. Die Patienten und deren Vertrauenspersonen werden unter Nutzung der vorhandenen Ressourcen auch aktiv an der Pflege beteiligt.

Das gesamte Team der Onkologie nimmt sich für jeden Patienten ausreichend Zeit, um ihn während der Chemo-, Hormon- und/oder Immuntherapie zu begleiten. Wissen und Erfahrung um die Tumorerkrankung, die Therapie sowie deren Nebenwirkungen, sind Voraussetzung für eine optimale Behandlung. Um dieses Wissen zu festigen und zu erweitern, nimmt das gesamte Team der Onkologie laufend an Fortbildungen teil.
Die täglichen und wöchentlichen interdisziplinären Besprechungen, bei denen man sich nicht nur auf die Krankengeschichte, sondern auch auf Reaktionen und Gefühle der Mitarbeiter/Innen konzentriert, fördern den Zusammenhalt des Onkologieteams.

Wenn tumorspezifische Therapien nicht mehr  möglich sind, so treten symptomlindernde und  ausschließlich auf Hebung der Lebensqualität abzielende Maßnahmen in den Vordergrund.
Eine Weiterbetreuung dieser Patienten ist  auf der angrenzenden Palliativstation durch ein spezialisiertes Team möglich.

Eine Psychologin mit Spezialisierung in Psychoonkologie sowie mehrere Seelsorger stehen allen Patienten und Angehörigen wochentags zur Verfügung. Das Büro der Psychologin befindet sich im Eingangsbereich der Onkologiestation.

Eine enge Kooperation besteht mit dem Diätbüro und es finden laufend Ernährungsberatungen statt.

Physiotherapien, sowie Physikalische Therapien werden individuell von der Station angefordert.

Eine geschulte Praxisanleiterin begleitet die Ausbildung der
Schüler/Innen und arbeitet mit der benachbarten Krankenpflegeschule des Landes Burgenland zusammen

Die Führung eines interdisziplinären „Onkologischen Arbeitskreises Burgenland-Süd“ unter Beteiligung der behandelnden Ärzte (v. a. chirurgische Fächer), Röntgenärzte, Strahlentherapeuten, Pharmazeutin und der Hämato-Onkologen ist die Grundlage einer qualitätsorientierten onkologischen Versorgung. Dieses Tumorboard wird zumindest einmal monatlich abgehalten. Eine enge Kooperation besteht hierbei mit dem Strahlentherapiezentrum Wiener Neustadt und der Onkologie der Medizinischen Universität Graz.

Patienten können in nationale und internationale klinische Studien eingebracht werden, die zur Verbesserung der Therapie beitragen.
Zur Optimierung der Behandlungsqualität werden laufend qualitätssichernde und -verbessernde Projekte durchgeführt.

Die Konzentration der medikamentösen Tumortherapie an der Onkologiestation ermöglicht aufgrund einer entsprechenden Behandlungsfrequenz die Entwicklung hoher Kompetenz in der Behandlung der meisten Tumorerkrankungen.
Für die Hochdosistherapie mit Blutstammzelltransplantationen wird mit den Universitätskliniken in Graz und in Wien eng zusammen gearbeitet.

Die diagnostischen Maßnahmen wie Punktionen von Ergüssen, Knochenmark und innerer Organe werden schmerzarm unter kontrollierter Betäubung durchgeführt.

Die Onkologiestation nimmt  jährlich ca. 1700 Patienten auf und verabreicht ca. 2400 Chemotherapieinfusionen.

Effiziente Diagnostik und Behandlungsstrukturen ermöglichen eine sehr kurze Liegedauer von durchschnittlich unter 1,5 Tagen.