In maximal zwei Wochen zum MR

7.12.18

Die vor genau fünf Monaten gestartete KRAGES-MR-Offensive zeigt Wirkung: Kaum wo in Österreich sind die Wartezeiten auf eine Magnetresonanz-Tomographie derzeit kürzer als im Burgenland. Die Terminvergabe läuft einfach, schnell und verlässlich per Telefon –und ab Jänner 2019 auch online.

Vor einem halben Jahr noch hatte die KRAGES lediglich ein einziges, fast zwanzig Jahre altes MR-Gerät. Jetzt, im Herbst 2018, betreibt sie bereits zwei brandneue – und zwar in den Spitälern Oberwart und Güssing. Das Güssinger MR läuft seit 9. Juli, das in Oberwart seit 27. August. Das dritte folgt im ersten Quartal 2019 in Kittsee.

Der Effekt der KRAGES-MR-Offensive ist für die Patientinnen und Patienten ist insgesamt sehr erfreulich: Die Wartezeit auf diese immer wichtiger gewordene radiologische Untersuchung beträgt derzeit in Güssing nur mehr rund eine Woche, in Oberwart rund zwei Wochen. Auch die Betriebszeiten sind pendlerfreundlich. MR-Untersuchungen sind im Südburgenland jetzt auch zwischen 17 und 22 Uhr möglich, ebenso an Samstagen.

Damit liegt das Burgenland österreichweit an der Spitze. In den benachbarten Bundesländern muss man oft bis zu zwei Monate auf eine MR-Untersuchung warten.

Die beiden identen und hochmodernen MR-Geräte der Firma Siemens wurden im Sommer 2018 in den Krankenanstalten Oberwart und Güssing aufgestellt und sind mittlerweile voll ausgelastet. Die Arbeiten für das dritte KRAGES-Gerät im KH Kittsee sind voll im Gange. Der Zeitplan wurde im Frühjahr 2018 festgelegt, bisher gibt es keine Verzögerungen. Der Start des Patientenbetriebs in Kittsee ist demnach für März 2019 geplant.

Terminvergabe für alle drei MR-Standorte über eine einzige Telefonnummer

Um die Organisation für Patientinnen und Patienten noch einfacher zu machen, hat die KRAGES eine einheitliche Telefonnummer (057979 33 1 33; zwischen 8 und 13 Uhr) zur burgenlandweiten Terminvergabe eingerichtet. Dafür wird die KRAGES exklusiv ab Jänner drei Telefonleitungen reserviert haben, damit Anruferinnen und Anrufer nicht in einer Warteschleife hängen bleiben. Damit gewährleisten die Landesspitäler, dass jede Burgenländerin und jeder Burgenländer wohnortnahe so schnell wie möglich zu einem Termin kommt. Wichtig außerdem: Und auch für Patientinnen und Patienten, die stationär in den KRAGES-Spitälern aufgenommen wurden, sind deutlich mehr MR-Kapazitäten reserviert.

Die burgenländischen Landesspitäler richten schließlich ab Jänner 2019 auch ein eigenes Modul auf der Webseite www.krages.at ein, das eine rasche und unkomplizierte Online-Terminvergabe ermöglichen wird – rund um die Uhr von zu Hause aus.