Neuer Kreisverkehr ist weitere Etappe zu Verkehrslösung für das Krankenhaus Oberwart und entlastet Anrainer

25.07.19

Mit einem Spatenstich durch Landeshauptmann Hans Peter Doskozil, Infrastrukturlandesrat Heinrich Dorner und Bürgermeister Georg Rosner starten in Oberwart die Arbeiten zur Neuerrichtung eines Kreisverkehrs auf der B63a/Oberwarter Straße. Damit wird – nach dem seit Herbst 2018 laufenden Bau eines neuen Mitarbeiterparkhauses, für das heute der Testbetrieb anläuft – die nächste Etappe zu einer nachhaltigen Verkehrslösung für den Neubau des Schwerpunktkrankenhauses Oberwart in Angriff genommen.

"Einerseits werden die unmittelbaren Anrainer - vor allem in der Dornburggasse - schon während der Bauarbeiten zum Spital entlastet, andererseits soll die Zufahrt zum neuen Krankenhaus direkt über diesen Kreisverkehr stattfinden", erklärte Landeshauptmann Hans Peter Doskozil.

Mit dem Bau des neuen Kreisverkehrs wird am kommenden Montag, 29. Juli, begonnen, die Fertigstellung ist für 29. November geplant. Der Kreisverkehr, der auch das Gelände des Umweltdienstes Burgenland besser erschließt, wird als Baustellenzufahrt beim Neubau des Landeskrankenhauses dienen. Von dort aus soll auch eine neue Landesstraße direkt zum Krankenhaus geführt werden. "Dieser Tag ist eine Vorleistung für den Bau des geplanten neuen Krankenhauses und zeigt, dass wir auch verkehrsplanerisch alle Erfordernisse berücksichtigen", sagte Landeshauptmann Hans Peter Doskozil.

Landesrat Heinrich Dorner lobte die Zusammenarbeit zwischen Stadt, Land und Anrainern, vor allem in der betroffenen Dornburggasse: "Die Gespräche verliefen konstruktiv. Wir wollen eine gemeinsame Lösung und sind nicht fürs 'Drüberfahren'. Danke an alle Beteiligten." Oberwarts Bürgermeister Georg Rosner sagte dazu: "Es ist ein guter Tag für Oberwart. Es wird die vierte Abfahrt von der B63a in Richtung Stadt. Damit gibt es eine enorme Entlastung."

Der Kreisverkehr auf der B63a, Oberwarter Straße, weist einen Außendurchmesser von 50,0 Meter auf. Die Fahrbahnbreite im Kreis beträgt, 7,0 Meter. Der Kreisverkehr und die jeweiligen Anbindungen der B63a, Zufahrt Messegelände und Zufahrt UDB werden mit einer Betondecke hergestellt. Die Adaptierungsstraßen der Anbindungen B63a und Zufahrt Messegelände werden in Asphaltbauweise durchgeführt. Die Gesamtbaukosten betragen 1.250.000 Euro.

Foto Bgld. Landesmedienservice : Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (Mitte), Landesrat Heinrich Dorner (r.) und Bürgermeister Georg Rosner (l.).