Unfallabteilung im KH Oberwart ab sofort wieder geöffnet

27.04.20

Schutzmaßnahmen haben gewirkt - Orthopädie und Traumatologie nimmt nach zehn Tagen Sperre wieder neue PatientInnen auf

Die Burgenländischen Krankenanstalten-Ges.m.b.H. (KRAGES) kann die jüngste außerordentliche CoViD-19-Maßnahme im Krankenhaus Oberwart nach zehn Tagen wieder beenden: Ab heute, Montag, nimmt die Abteilung für Orthopädie und Traumatologie wieder wie zuvor neue Patientinnen und Patienten auf. Auch der Ambulanzbetrieb wird schrittweise wieder ermöglicht.

Grund der Maßnahme waren einzelne positiv getestete, aber stets symptomlose CoViD-19-Fälle unter Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gewesen. Diese sowie die Kontaktpersonen sind zu einem großen Teil wieder genesen beziehungsweise dürfen die behördlich verfügte Heimquarantäne wieder verlassen und ihre Arbeit aufnehmen. Die gesamte Abteilung wurde in der Zwischenzeit vom Hygieneteam des Spitals umfassend und ausführlich desinfiziert.

Somit sind alle Abteilungen aller KRAGES-Häuser wieder in Betrieb – nach wie vor im an die CoViD-19-Situation angepassten Ausmaß. Die vier Standorte bereiten derzeit für den Monat Mai die stufenweise Rückkehr zum „Normalbetrieb“ vor. Sobald weitere Schritte feststehen, wird die Öffentlichkeit darüber informiert. 

Versorgung war stets gesichert

„Die Versorgung von akut verletzten Patientinnen und Patienten war dank den umliegenden Spitälern stets gesichert“, so KRAGES-Geschäftsführer Hans Peter Rucker, „wir haben diese Herausforderung bewältigt, indem wir gut zusammengearbeitet haben. Ich danke allen Beteiligten für ihre Unterstützung und bin vor allem froh darüber, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wieder gesund sind.“

Die Landessicherheitszentrale und andere zuständige Behörden sind vom Ende der Maßnahmen bereits in Kenntnis gesetzt worden. Ab sofort werden die Rettungsdienste die Notaufnahme in Oberwart wieder anfahren.

Dr. Astrid Mayer, Ärztliche Direktorin des KH Oberwart: „Wir haben in den vergangenen Wochen umfangreiche Maßnahmen gesetzt, um unsere Patientinnen und Patienten zu schützen. Dazu zählen zusätzlich zu den jetzt beendeten Maßnahmen die Triage im Zutrittsbereich, die getrennte Unterbringung von CoViD-Verdachtsfällen und die Schulung unser Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Alle im Krankenhaus Oberwart arbeiten mit der dem jeweiligen Risiko entsprechenden Schutzausrüstung.“

KRAGES-Tests zur Früherkennung gehen weiter

Für die KRAGES bleibt es weiter wichtig, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter so gut wie möglich vor Ansteckungen zu schützen: „Die Strategie bleibt deswegen aufrecht, weiterhin verstärkt Personal in risikonahen Bereichen in regelmäßigen Abständen auf CoViD-Infektionen zu testen und mögliche Ansteckungen so früh wie möglich zu entdecken“, so KRAGES-Geschäftsführer Rucker.