Ins Spital (fast) nur mehr mit 2G

Burgenländische Spitäler mit strengeren COVID-19-Regeln - Grundsätzlich gilt 2G: geimpft und genesen - Ausnahmen für Akutfälle, Begleitpersonen von AkutpatientInnen, Kinder und Jugendliche, rund um Geburten sowie in Verabschiedungssituationen

Die burgenländischen Spitäler setzen mit dieser Woche neue Maßnahmen, um den aktuell steigenden COVID-19-Infektionszahlen zu begegnen. Damit erfüllen das Krankenhaus der barmherzigen Brüder in Eisenstadt sowie die vier KRAGES-Spitäler in Oberwart, Oberpullendorf, Güssing und Kittsee die Vorgaben der jüngsten Novelle der COVID-19-Maßnahmenverordnung des Bundes. 

Ab sofort ist der Zutritt zu Krankenanstalten mit einigen Ausnahmen nur mehr mit 2G-Nachweis (geimpft oder genesen) erlaubt.

Konkret regeln dies die Krankenhäuser im Burgenland wie folgt:

Grundsätzlich gilt:

•    Bei allen Patienten, Begleitpersonen und Besuchern, die das Krankenhaus betreten wollen, wird 2G (geimpft oder genesen) abgefragt.
o    Ist die 2G-Regel erfüllt: Der Zutritt ist erlaubt, es ist kein zusätzlicher Test vorzuweisen.
o    Ist die 2G-Regel nicht erfüllt: Begleitpersonen und Besucherin ist kein Zutritt erlaubt – Ausnahmen siehe unten.
•    Der Nachweis ist von der jeweiligen Person selbst mitzubringen.
•    Die FFP2-Maskenpflicht im Krankenhaus gilt weiterhin für alle.

Patientinnen und Patienten mit akuten Erkrankungen oder Verletzungen dürfen selbstverständlich in die Krankenhäuser, auch ohne 2G nachweisen zu können.

Patientinnen und Patienten mit Termin (für eine Ambulanz oder für eine geplante stationäre Aufnahme), die 2G nicht erfüllen, haben einen gültigen negativen PCR-Test (2,5G-Regel) mitzubringen.

Für Begleitpersonen gelten folgende Ausnahmen:

•    Die Person (maximal eine) darf als Begleitung von AkutpatientInnen auch ohne Erfüllung von 2G mit ins Krankenhaus. 
•    Für das Aufsuchen von Terminambulanzen ist von einer Begleitperson, die 2G nicht erfüllt, ein negativer PCR-Test vorzuweisen.
•    Geburten gelten hierbei als Akut-Ereignisse. Ein Vater oder eine andere Bezugsperson dürfen also ohne 2G-Nachweis bei einer Geburt dabei sein.
•    In Verabschiedungssituationen vom Krankenhaus verständigte Kontaktpersonen dürfen auch ohne Erfüllung von 2G in das Krankenhaus. 
•    Die behandelnde Ärztin oder der Arzt entscheiden, ob ein Abstrich für einen PCR-Test erforderlich ist.

Für Besucherinnen und Besucher gilt:

•    Die Besucherregelung „4x1“ bleibt wie folgt aufrecht:
o    Ein Besucher (mit 2G-Regel)
o    pro Kalendertag 
o    pro stationär aufgenommenem Patient 
o    für eine Stunde lang
ist erlaubt. Es gibt bestimmte Besuchszeiten (siehe www.krages.at bzw. www.barmherzige-brueder.at/site/eisenstadt/home)

Ausnahmen: 

Besucherinnen und Besucher rund um die Geburt, Besucherinnen und Besucher von Kindern und Jugendlichen sowie Besucherinnen und Besucher in Palliativsituationen (jeweils maximal zwei Personen), die 2G nicht erfüllen, müssen einen negativen PCR-Test vorweisen.

Definition 2G-Regel:

Geimpft    

  • Einmalimmunisierung mit dem Impfstoff von Johnson&Johnson gilt längstens bis 03.01.2022.
  • Alle anderen in Österreich zugelassenen Impfstoffe gelten ab dem Tag der zweiten Impfung für 270 Tage.
  • Nach der Erstimpfung gilt die 4-wöchige Übergangsfrist + PCR-Test. 
  • Nachweis: Impfpass, Impfkarte, Elektronischer Impfpass (ELGA), ärztliche Bestätigung.

Genesen  

  • Aufgehobener Absonderungsbescheid, Gültigkeitsdauer 180 Tage,
  • ärztliche Bestätigung.