Informationen und Hotlines

Aktuelle Informationen:

Coronavirus - Hotlines
Hier finden Sie Hotlines, die Fragen (Allgemeines, Reisen, Arbeit etc.) rund um das Coronavirus beantworten und auch beratend zur Seite stehen sowie im Krankheitsfall kontaktiert werden können.

Coronavirus-Hotline der AGES 0800 555 621
Die AGES beantwortet Fragen rund um das Coronavirus (Allgemeine Informationen zu Übertragung, Symptomen, Vorbeugung) 24 Stunden täglich unter der Telefonnummer 0800 555 621.

Telefonische Gesundheitsberatung 1450
Nur wenn Sie konkrete Symptome (Fieber, Husten, Kurzatmigkeit, Atembeschwerden) haben, bleiben Sie zu Hause und wählen Sie bitte die Gesundheitsnummer 1450 zur weiteren Vorgehensweise (diagnostische Abklärung). 0 bis 24 Uhr.

Hotline des VKI zu reiserechtlichen Fragen 0800 201 211
Bei rechtlichen Fragen rund um bereits gebuchte Reisen (z.B. ob eine Reise kostenlos storniert werden kann) beraten die Expertinnen und Experten des Verein für Konsumenteninformation (VKI) kostenlos von Montag bis Sonntag in der Zeit von 9 bis 15 Uhr unter der Telefonnummer 0800 201 211.

Hotline und Hompage der Arbeiterkammer und des ÖGB
Für arbeitsrechtliche Fragen haben Arbeiterkammer und ÖGB die Hotline 0800 22 12 00 80 eingerichtet, die von Montag bis Freitag zwischen 9 und 19 Uhr erreichbar ist.
Die Homepage ist unter jobundcorona.at verfügbar.

Hotline der Wirtschaftkammer
Die Wirtschaftkammer beantwortet unter der Nummer 0590900 4352 Fragen zu Arbeitsrecht, Entgeltfortzahlungen und internationalen Lieferketten. Montag bis Freitag von 8 bis 20 Uhr. Oder im Internet auf wko.at.

Hotline für außerordentlichen Zivildienst
Die Zivildienst-Serviceagentur hat unter 0800 500 183 eine Hotline für den außerordentlichen Zivildienst eingerichtet. Informationen gibt es auch unter www.zivildienst.gv.at.

Bildungsministerium
Bei Fragen zu Schulpflicht, Schulbetrieb, Universitäten, Prüfungen rufen Sie die kostenlose Telefonnummer 0800 21 65 95 an. Oder auf bmbwf.gv.at.

Rat auf Draht
Notrufnummer 147 für Kinder und Jugendliche. Oder auf rataufdraht.at.

Ö3 Rotes Kreuz Kummernummer
Telefonnummer 116 123 bei allen Sorgen von 16 bis 24 Uhr.

Frauenhelpline
Beratung für von Gewalt betroffene Frauen unter der Telefonnummer 0800 222 555 von 0 bis 24 Uhr.

Team Österreich
Verteilung ehrenamtlicher Arbeit, Informationen auf teamoesterreich.at.

Sorgentelefon 142
Unter der bundesweiten Notrufnummer 142 (Telefonseelsorge) wird rund um die Uhr kostenlos, vertraulich und professionell Telefonberatung für Menschen in Krisen und schwierigen Lebenssituationen angeboten.
Die Beratung erfolgt österreichweit ebenso per Mail oder Chat.


Wie kann ich mich schützen?

Die wichtigsten und effektivsten Maßnahmen zum persönlichen Schutz sowie zum Schutz von anderen Personen vor der Ansteckung mit Erregern respiratorischer Infektionen sind eine gute Händehygiene, korrekte Hustenetikette und das Einhalten eines Mindestabstandes (ca. 1 bis 2 Meter) von krankheitsverdächtigen Personen.

  • Soziale Kontakte mit Freunden, Familie und Bekannten auf das Nötigste reduzieren

  • Regelmäßig Hände mit Seife oder alkoholhaltigem Desinfektionsmittel waschen

  • Gesicht und vor allem Mund, Augen und Nase nicht mit den Fingern berühren 

  • Händeschütteln und Umarmungen vermeiden

  • In Armbeugen oder Taschentuch niesen, Taschentuch entsorgen

  • 1 bis 2 Meter Abstand halten

  • Räume regelmäßig lüften

  • Bei Anzeichen von Krankheit zu Hause bleiben


Was mache ich bei Symptomen?

Typische Anzeichen für eine Coronavirus-Erkrankung (CoViD-19) sind:

  • Fieber
  • Husten, Kurzatmigkeit, Atembeschwerden
  • In schwereren Fällen: Lungenentzündung, schweres akutes Atemwegssyndrom, Nierenversagen

Wenn Sie diese Symptome zeigen und in den vergangenen 14 Tagen in einem der Risikogebiete waren oder mit einer infizierten Person Kontakt gehabt haben, dann gilt vor allem:

BLEIBEN SIE ZU HAUSE!
KOMMEN SIE NICHT INS SPITAL!
RUFEN SIE BEIM GESUNDHEITSTELEFON 1450 AN.
HALTEN SIE ABSTAND ZU ANDEREN PERSONEN.

Tests werden bei Ihnen zu Hause von speziellen Teams durchgeführt. Wer getestet wird, entscheiden die Behörden.

Wenn Sie spitalsbedürftig sind, werden Sie vom Krankentransport abgeholt. Das wird alles über die ExperteInnen und Experten 1450 organisiert.

IN NOTFÄLLEN RUFEN SIE 141 AN.

Die KRAGES ist vorbereitet
In der KRAGES wurde das Krankenhaus Oberpullendorf in den Planungen bestimmt, die anstaltsbedürftigen Fälle im Burgenland zu behandeln. Das Personal und das Spital wurden darauf speziell vorbereitet.
Aber auch die anderen Krankenhäuser können im Akutfall selbstverständlich infizierte PatientInnen versorgen und behandeln, sowohl isoliert wie auch mit Intensivversorgung. Bitte kommen Sie aber trotzdem nur im Notfall ins Spital.

Die Kurbad Tatzmannsdorf wird zu einer von der KRAGES organisierten temporären Krankenstation für leicht betreuungsbedürftige Corona-Patienten umfunktioniert.

Hintergrund zum Coronavirus
Laut einer chinesischen Statistik wurde bei 81 Prozent der Erkrankten ein milder Verlauf festgestellt. Zu schweren Verläufen kam es bei 14% der Fälle.
Es gibt derzeit keinen Impfstoff gegen CoViD-19. International und in Österreich arbeiten sehr viele Forscher schon daran. Realistisch ist, dass es in einem bis zwei Jahren einen Impfstoff gibt.
PatientInnen, die stationär aufgenommen werden müssen, werden daher symptomatisch behandelt und ihr Gesundheitszustand überwacht.

Die Risikogruppen
Besonders gefährdet gelten:

  • ältere Menschen (im Alter von 65 Jahren und mehr, insbesondere jene mit chronischen Erkrankungen)
  • Menschen mit chronischen Erkrankungen
    Vor allem:
    – (chronische) Atemwegs- bzw. Lungenerkrankungen inkl. COPD
    – Diabetes
    – Herzkreislauferkrankungen
    – Krebs
    – Bluthochdruck
    – Erkrankungen und Therapien, die das Immunsystem schwächen

Die allgemeine Aufforderung, soziale Kontakte so weit wie es gehrt zu vermeiden und zu Hause zu bleiben, sollten Angehörige von Risikogruppe ganz besonders einhalten.

Die Risikogebiete
In Österreich gelten derzeit folgende Regionen und Orte als Risikogebiete (Stand: 22. März 2020):

  • Tirol: alle 279 Gemeinden;
  • Vorarlberg: gesamte Arlberg-Region mit Lech, Warth, Schröcken, Ortsteil Stuben der Gemeinde Klösterle; Nenzing-Dorf und Beschling in der Marktgemeinde Nenzing 
  • Kärnten: Gemeinde Heiligenblut; 
  • Salzburg: Gemeinde Flachau, Gasteinertal mit den Gemeinden Bad Gastein, Bad Hofgastein und Dorfgastein sowie das Großarltal mit den  Kommunen Großarl und Hüttschlag.

Wie kann ich helfen?

Die Spitäler der Burgenländischen Krankenanstalten-Ges.m.b.H (KRAGES) und das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Eisenstadt sorgen in der aktuellen Coronavirus-Krise im Burgenland dafür, dass die Akutversorgung für das ganze Land funktioniert und jeder Notfall wie immer behandelt wird.

Gleichzeitig bereiten sich die Spitäler in der aktuellen Situation in allen Landesteilen für mögliche künftige Szenarien vor.

So werden in Eisenstadt im Allsportzentrum sowie in der Kuranstalt Bad Tatzmannsdorf als Vorsorgemaßnahmen temporäre Einrichtungen aufgebaut: Die Barmherzigen Brüder errichten im Landesnorden drei Stationen mit insgesamt vorerst 108 Betten, die KRAGES im Süden eine Station mit vorerst 45 Betten. Die Kuranstalt hat insgesamt 688 Betten, es ist also genügend Platz vorhanden.

Vor allem für diese Einrichtungen braucht es ausreichend Personal. Daher ersuchen KRAGES und das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder – unter dem Motto: „Zusammen pack ma’s! Wir suchen helfende Hände“ – Menschen aus Gesundheitsberufen, sich zu melden, falls sie als Freiwillige jetzt in den burgenländischen Gesundheitseinrichtungen mithelfen wollen.

Hier geht es zum Anmeldeformular.

Konkret richtet sich der Appell an:

  • Ärztinnen und Ärzte
  • Pflegepersonen
  • Menschen aus Gesundheitsberufen

Die Spitalsbetreiber freuen sich aber auch über alle anderen Angebote zur Hilfe.

Die Freiwilligen sollten höchstens 65 Jahre alt sein, sich fit und gesund fühlen und jetzt sinnvoll im Burgenland helfen wollen.

KRAGES-Geschäftsführer Harald Keckeis: „Es liegt in unserer Verantwortung, dass wir uns auf alles vorbereiten, was in der Coronavirus-Krise noch auf uns zukommen kann. Bestensfalls brauchen wir die Maßnahmen nicht. Aber es wäre gut zu wissen, dass wir im Fall der Fälle auch auf Ihre Unterstützung zählen können – zusätzlich zu unseren derzeit voll im Einsatz stehenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.“

Robert Maurer, Gesamtleiter des KH Eisenstadt, sagt: „Wir bereiten uns auf allen Ebenen vor, die Versorgung der Patientinnen und Patienten weiterhin sicher zu stellen und darüber hinaus ein erhöhtes Aufkommen an Coronapatienten versorgen zu können. Wir müssen die mögliche Situation, dass es zu Kapazitätsengpässen kommt, mitdenken und wollen darauf vorbereitet sein.“

Die KRAGES übernimmt die Koordination der Anmeldungen.

Hier geht es zum Anmeldeformular.